Diese beiden Produkte sind unverzichtbare Zubehörteile und Werkzeuge beim Backen, aber wie unterscheidet man sie und wie verwendet man sie richtig? Wir erklären Ihnen die wichtigsten Unterschiede zwischen Tortenböden und Tortenständern, damit Sie für jedes Backprojekt die richtige Wahl treffen können.
Für Backbegeisterte, Hobbybäcker und Konditoren ist die Wahl zwischen einem Tortenboden und einer Tortenplatte nicht einfach. Selbst erfahrene Bäcker können Fehlentscheidungen treffen.
Diese beiden praktischen Backutensilien sehen für Laien identisch aus. Auf den ersten Blick könnte man meinen, sie seien austauschbar, da beide Kuchen halten. Doch ihre unterschiedlichen Designs, Strukturen und Funktionen machen sie für völlig verschiedene Aufgaben geeignet.
Die Wahl des richtigen Modells ist entscheidend. Sie entscheidet darüber, ob Ihre Torte beim Transport intakt bleibt, ihre Form behält, wenn Sie sie präsentieren, und Ihre Gäste begeistert. Oder ob sie durchhängt, ihre Form verändert oder gar auseinanderfällt.
Erst messen: Die grundlegende Richtlinie
Der größte Unterschied zwischen Tortenböden und Tortenständern liegt in ihrer Dicke. Diese beeinflusst direkt ihre Stabilität und Tragfähigkeit. Tortenböden sind sehr dünn. Üblicherweise sind sie 3–5 mm dick – manchmal sogar nur 1, 2 oder 2,5 mm. Sie sind leicht, einfach zu transportieren und werden von manchen Kunden aufgrund ihrer Flexibilität geschätzt. Allerdings sind sie nicht sehr stabil. Sie bestehen häufig aus einlagigem Karton, festem Karton, dünner Wellpappe, Schaumstoff, Acryl oder Holz. Sie eignen sich hervorragend für leichte Torten wie einlagige Butterkuchen, 15-cm-Käsekuchen, Muffins oder einzelne Desserts. Man kann sie auch verwenden, um die einzelnen Tortenschichten zu trennen (damit die Füllung nicht ausläuft und die Schichten nicht verrutschen). Manche Kunden stanzen sogar Löcher hinein. Tortenböden können sich jedoch unter Druck verbiegen oder durchhängen. Daher sind sie nicht für mehrlagige oder schwere Torten geeignet. Aus diesem Grund entscheiden sich manche Kunden für Acryl oder Holz anstelle von grauem Karton – selbst wenn diese nur 3 mm dick sind. Tortenständer hingegen sind auf maximale Stabilität und eine ansprechende Randverzierung ausgelegt. Ihre 1,2 cm breiten Ränder bieten Platz für Bänder, Streifen oder sogar Strassstreifen. Manche Bäcker bevorzugen 12–15 mm dicke Ständer – das ist 3- bis 5-mal dicker als herkömmliche Tortenböden. Für besonders anspruchsvolle Torten bieten wir auch 3 cm dicke Ständer an. Tortenständer werden aus hochdichtem, komprimiertem Wellkarton, Schaumstoffkernen oder Holzverbundwerkstoffen gefertigt. Dank ihrer stabilen Konstruktion halten sie auch schwere, aufwendige Torten sicher: dreistöckige Hochzeitstorten, Obsttorten mit über 5 kg Gewicht oder Torten mit Fondantfiguren, Zuckerblumen oder Süßigkeiten. Im Gegensatz zu Tortenböden verteilt sich das Gewicht auf Tortenständern gleichmäßig. Sie verformen sich nicht und hängen auch bei längerem Gebrauch nicht durch. Sie eignen sich perfekt für Torten, die beim Transport aufrecht stehen müssen, für die langfristige Präsentation (z. B. in Schaufenstern) oder wenn hohe Stabilität erforderlich ist. Das Wellmaterial ist innen hohl, sodass wir bei Bedarf ein Loch in die Mitte bohren können.
2. Materialzusammensetzung und Lebensmittelsicherheit
Das gebräuchlichste Material für Tortenböden ist lebensmittelechter Karton. Er ist üblicherweise mit einer PET-Folie überzogen, um ihn wasser- und fettabweisend zu machen.
Tortenplatten werden aus dickeren und stabileren Materialien gefertigt, um eine längere Lebensdauer zu gewährleisten. Neben der Dicke spielen auch die Handhabung und die Tragfähigkeit eine wichtige Rolle.
3. Ideale Anwendungsszenarien
Zu wissen, wann man einen Tortenboden oder eine Tortenplatte verwendet, ist der Schlüssel zu gelungenen Backergebnissen. Schauen wir uns ihre besten Einsatzmöglichkeiten an:
Wann man sich für einKuchenboden:
Einlagige Torten: Kleine oder mittelgroße Torten (15–20 cm Durchmesser) mit einfacher Dekoration. Wählen Sie eine Dicke von 1,5 mm oder 2 mm.
Einzeln verpackte Desserts: Cupcakes, Mini-Kuchen oder kleine Leckereien, die nicht viel Stabilität benötigen. 1 mm Dicke genügt.
Tortenbodentrenner: Dienen zum Trennen von Tortenböden. Dadurch wird verhindert, dass Füllungen auslaufen oder die Böden verrutschen. Die Trenner müssen beidseitig glatt und wasser-/ölbeständig sein.
Versand im Karton: Da sie leicht sind, passen sie problemlos in Gebäckkartons, ohne zusätzliches Volumen zu verursachen. Wählen Sie einen stabilen Tortenboden, der zur Größe Ihres Produkts passt.
Wann man sich für einKuchentrommel:
Mehrstöckige Torten: Hochzeitstorten, Jubiläumstorten oder Festtagstorten mit mindestens zwei Etagen. Am besten eignet sich eine hölzerne Tortenplatte mit einem Durchmesser von mindestens 35 cm (14 Zoll) oder einer Wandstärke von mehr als 12 mm.
Schwerere/Dichtere Kuchen: Wie zum Beispiel Früchtekuchen (sie benötigen eine stabile Unterlage, um intakt zu bleiben).
Die Vorteile sind durchaus praktischer Natur:
Stabil und tragfähig: Ob mehrschichtige Torte, kunstvoll gestaltete Torte oder schwerer Biskuitteig mit dicker Fondantdecke – sie verbiegt oder verformt sich nicht, wenn sie darauf platziert wird, und die Tragfähigkeit ist sehr zuverlässig;
Wasserfest und frostbeständig: Es kann problemlos im Kühlschrank zum Kühlen aufbewahrt werden und verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit, was ideal für vorgefertigte Fondanttorten ist.
Es gibt jedoch auch Nachteile:
Es ist wesentlich teurer als Pappe;
Es kann nicht auf natürliche Weise zersetzt werden und ist daher nicht so umweltfreundlich;
Es ist schwer zu schneiden, und nur mit einem scharfen Messer oder einer gezahnten Klinge lässt es sich sauber schneiden.
Diese Art von Tablett eignet sich für mehrstöckige Hochzeitstorten, Torten komplett aus Fondant, große Torten und alle Arbeiten, die eine hohe Stabilität erfordern.
Veröffentlichungsdatum: 12. Dezember 2025
86-752-2520067

